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Waldseer Grenzgang

Waldseer Grenzgang – ein VHS Projekt von Dietmar Hermanutz

In den Jahren 2009 – 2011 habe ich mit der Volkshochschule Bad Waldsee ein besonderes Projekt angeboten – Den Waldseer Grenzgang.

In diesem Kursangebot sind wir entlang der aktuellen Stadtgrenze von Bad Waldsee gewandert.

Bad Waldsee

Zum Waldseer Grenzgang gibt es verschiedene Zugänge.

Zunächst einmal geht es hier um eine Verwaltungsgrenze, die Abgrenzung des heutigen Stadtgebietes. Es handelt sich aber auch um Eigentumsgrenzen. Mit der Grenzbegehung folgen wir der selbstverständlichen Tradition, dass jeder Grundeigentümer die Grenzen seiner Besitzstücke genau kennt. Für große Besitzungen waren früher regelmäßige Grenzumgänge üblich. An der Landesgrenze zur Schweiz werden Sie auch heute noch alle 6 Jahre durchgeführt.

  • Bei der ganztägigen Grenzbegehung stößt man vielleicht auch an physische Grenzen.
  • Ein jeder sollte seine Grenzen kennen!
  • Man muss auch einmal an die Grenze gehen!

Zur Grenze kann einem viel einfallen. Warum eigentlich sollte man dann nicht einmal die Grenze der Stadt Bad Waldsee begehen, erleben, sich ganz bewusst machen?

Mit der Volkshochschule Bad Waldsee habe ich deshalb einen Kurs angeboten, in dem ich an die derzeitige Stadtgrenze von Bad Waldsee gegangen bin.

Das Bewusstsein um Grenzen möchte ich mit diesem Kurs wieder ein bisschen aufleben lassen und zu einer außergewöhnlichen Wanderung entlang der Stadtgrenze von Bad Waldsee einladen. Einen ganzen Tag lang auf Pfaden und in der unkultivierten Natur unterwegs sein. Beim grenzgang kann man Winkel von Bad Waldsee entdecken, an denen vermutlich noch selten jemand gewesen ist. Es geht um das bewusste Wahrnehmen von Größe, Landschaft und Natur. Da die Stadtgrenze von Bad Waldsee jedoch eine Gesamtlänge von rund 75 Kilometern hat, werden wir die Grenze in einzelnen Abschnitten begehen.

Die einzelnen Abschnitte der Stadtgrenze, gegliedert nach dem damaligen Kursangebot der VHS

Praktischer Tipp:

Sie wollen Teile des Waldseer Grenzgangs selber erwandern. Besorgen Sie sich ganz klassisch topographische Karten 1:25000 oder ein bisschen zeitgemäßer: verwenden Sie auf Ihrem Navigationsgerät oder Ihrem Smartphone Kartengrundlagen der OSM (OpenStreetMap). Die OSM Karten enthalten nämlich die Verwaltungsgrenzen, was bei den meisten anderen outdoor-Navigation-Apps nicht der Fall ist.